BLICKPUNKTNATUR

Vorwort

Ein Vorwort scheint gar manchem Leser sicher aus der Mode gekommen; ich möchte es trotzdem tun, frei nach Erich Kästner: "Ein Vorwort ist für ein Buch" -hier für meine Homepage- "so wichtig und so hübsch wie ein Vorgarten für ein Haus. Es ist nicht gut, wenn der Besucher gleich mit der Tür ins Haus fällt. Es ist weder für den Besucher gut, noch fürs Haus und schon gar nicht für die Tür!"
Spaß beiseite, mit meinem Vorwort, einem übrigens viel zu langen und deshalb gar nicht zur sonstigen Struktur meiner Vorstellung passend, möchte ich ein klein wenig zu meinen Zielen, zum Aufbau der Homepage, zu den Bildern/ zum Bildstil und zum Beispiel zu Aufnahmetechniken, auch zu Vorgaben für mich selbst erzählen.

Die im Oktober 2011 neu ins Internet eingestellte Selbstdarstellung meiner naturfotografischen Beschäftigung ist das Ergebnis/ die Folge der Überarbeitung eines ersten Versuchs, mit dem ich nicht mehr zufrieden gewesen bin. Nach einer Phase des kritischen Überdenkens und des Anschauens vieler "Heimseiten" von Kollegen komme ich zu dem Schluss, dass „weniger mehr sein kann“ und als Motto für die neue „Seite“ dienen soll. Von diesem geflügelten Wort habe ich mich tragen lassen. In den einzelnen Kategorien möchte ich eine Auswahl von jeweils nicht mehr als 10 bis 15, hoffentlich guten Aufnahmen zeigen, und dem Besucher so in kurzer Zeit die Möglichkeit eines Einblicks in meine liebste Freizeitbeschäftigung zu geben.

Mit meinen Bildern versuche ich Stimmungen einzufangen. Mit dem Zeigen „positiver Bilder“ hoffe ich andere Menschen auf die Schönheit der Natur aufmerksam zu machen und die Notwendigkeit des Erhalts natürlicher Lebensräume, auch unserer Landschaft, überwiegend einer Kulturlandschaft hinweisen zu können. Es soll auch Werbung für eine bewusste Wahrnehmung der Geschöpfe und Vorgänge „draußen“ gemacht werden.

Die meisten der gezeigten Bilder sind in den letzten zehn Jahren entstanden. Erst seit dieser Zeit nutze ich die Möglichkeiten der digitalen Fotografie intensiv; relativ lange habe ich am „Analogen“ festgehalten.
Meine Aufnahmen zeigen Landschaften, Tiere und Pflanzen in weitgehend unveränderter Form. Am Rechner erlaube ich mir Ausschnitte zu machen; ich halte dies für legitim, weil solcherlei bereits beim Fotografieren, beim Betrachten mit dem Auge und Wählen des Bildausschnitts vor Ort geschieht oder hätte geschehen können. Ebenso erlaube ich mir das Nachbearbeiten der Bilder in der Regel in Form der Tonwertkorrektur, Farbsättigung, Kontrastveränderung, moderatem Nachschärfen, Entrauschen und Anwendung ähnlicher Praktiken. Zum Entfernen kleiner störender Dinge bekenne ich mich ebenfalls; warum sollte man dies nicht tun, wird doch beispielsweise beim Ablichten einer Blume am Einsatzort der eine oder andere störende Halm im Vordergrund oder dahinter durchaus zur Seite gedrückt.
Ich liebe das klassische Bild, versuche aber, wenn möglich, das Motiv durch Einbeziehen von „Deckung“ abzubilden. Nicht ungern nehme ich von Menschen gemachte Veränderungen mit ins Landschaftsbild, wie z.B. einen Hochsitz am Waldesrand.

Ein kleiner Teil der gezeigten Bilder sind als Aufnahmen unter kontrollierten Bedingungen zu verstehen, damit meine ich etwa auch Bilder von Vögeln an der Winterfütterung. Sofern Ablichtungen von Tieren aus Tiergarten oder Zoo mit einfließen, werden diese  mit einem „c“ gekennzeichnet.

Seit dem Jahr 2000 bin ich Vollmitglied der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT). Die Grundsatzaufgabe dieser Gesellschaft und meines Tuns ist es fotografisch ansprechende, aussagekräftige und biologisch einwandfreie Naturfotos unter Beachtung der geltenden Gesetze herzustellen und sie in der Öffentlichkeit durch Ausstellungen, Bücher, Kalender und Vorträge zu verbreiten.

Bis 2001 habe ich mit Sony-Kameras und Objektiven sowie Minolta-Linsen fotografiert. Zwischenzeitlich habe ich komplett auf Canon-Produkte umgestellt.